?Öko?

Das FdlG wurde nicht in erster Linie aus ökologischen Gründen initiiert.

Viel mehr ist es ein Vorschlag, wie fahrendes Theater im weitesten Sinne, in Zukunft die Reisen zu Spielorten und den Kontakt zum Publikum gestalten könnte.

Theater hätte schon mit der Erfindung des Films als unzeitgemäss in die Bedeutungslosigkeit verschwinden können. Die Tatsache, dass es auch heute noch ein Publikum dafür gibt, lässt uns ein unersetzbares Bedürfnis danach vermuten, ein Bedarf an einem von Akteuren/innen und Publikum gemeinsam gefeierten, jedesmal neuen, vergänglichen und teils unvorhersehbaren Ereignis.

Es kann wohl dokumentiert aber nicht kopiert oder reproduziert werden, es bleibt einzig, einzig wie jede unmittelbare Begegnung.

Das FdlG setzt einerseits den Schwerpunkt auf die Unmittelbarkeit und andererseits erweitert es die Begegnung über die Zeitspanne der Vorstellung hinaus und sucht den Kontakt auch während der Reise. Die ganze Zeit des Aufenthalts am Spielort wird so zum Theaterereignis.

Die intimen Theater Formate, die langsame Reiseart, das ungewöhnliche Transportmittel, die eingesetzten Low-tech Lösungen und die zur Kontemplation einladenden befahrenen Wasserwege sind in diesem Sinne gewählt.

Das FdlG ist dadurch, nicht zufällig, ein eher Ressourcen schonendes Projekt..